April 2026 – Pollenflug deutlich stärker
Die Pollensaison ist in diesem Jahr deutlich früher gestartet als gewohnt. Durch die milden Temperaturen im März sind viele Pflanzen schneller in die Blüte gegangen – der Pollenflug hat bereits kräftig eingesetzt. Für Allergiker bedeutet das: Die Heuschnupfensaison läuft schon jetzt auf Hochtouren.
Während Hasel und Erle bereits früh im Jahr Pollen freigesetzt haben, sorgen im April vor allem Pappel, Weide, Esche, Buche und Birke für typische Beschwerden wie Niesen, juckende Augen oder eine laufende Nase. Im Mai kommen zusätzlich Eiche und Kiefer hinzu, außerdem verstärkt sich der Gräserpollenflug. Auch über den Sommer hinaus können Kräuter wie Wegerich oder Brennnessel noch bis in den Spätherbst hinein Pollenbelastungen verursachen.
Praktische App für Pollenflugdaten
Wer seine Allergie besser im Blick behalten möchte, kann eine Pollenflug-App des Deutschen Wetterdienstes nutzen. Sie zeigt je nach Region und Pollenart eine aktuelle Vorhersage und hilft dabei, das persönliche Risiko für allergische Beschwerden besser einzuschätzen.
Pollenflugzeiten überschneiden sich zunehmend
Beobachtungen des Polleninformationsdienstes zeigen, dass sich die Pollenzeiten vieler Pflanzen immer stärker überschneiden. Häufig wechseln die letzten Pollen der vergangenen Saison direkt mit den ersten der neuen Saison. Auch Tage mit besonders hohen Pollenkonzentrationen treten inzwischen häufiger auf. Eine mögliche Ursache ist, dass Pflanzen unter Umweltstress – etwa durch Klimaveränderungen – mehr Pollen produzieren.
Beschwerden frühzeitig behandeln
Wer typische Heuschnupfensymptome wie tränende Augen, Juckreiz oder häufiges Niesen bemerkt, sollte frühzeitig ärztlichen Rat einholen. Mit einer passenden Behandlung lassen sich die Beschwerden meist gut lindern – in vielen Fällen kann auch die Ursache der Allergie gezielt behandelt werden.
Bei Fragen rund um das Thema Allergien und Heuschnupfen sprechen Sie uns gerne an. Wir beraten Sie individuell.